Dosierung:
Erwachsenen – je ein Esslöffel drei Mal täglich nach dem Essen. Mit ¼ Glas Trinkwasser nachspülen.
Kindern – je ein Teelöffel drei Mal täglich nach dem Essen. Mit ¼ Glas Trinkwasser nachspülen.
Schwangeren und stillenden Müttern – die Einnahme während Schwangerschaft und Stillzeit wird gemäß dem Dosierungsschema nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt empfohlen.
Besondere Hinweise:
Bei der Behandlung einer chronischen Gastritis mit Sekretionsinsuffizienz — mit Trinkwasser vierfach verdünnen, 30 Minuten vor dem Essen einnehmen.
Bei regelmäßiger Einnahme sollten die Kalziumwerte im Blut und Urin kontrolliert werden.
Für einen Behandlungszyklus sollen insgesamt ein Liter Wasser eingenommen werden. Nach der Einnahme von 500 Gramm wird eine Pause von drei Tagen empfohlen. Falls erforderlich, kann die Einnahme «Lugela» bis zu drei Zyklen wiederholt werden.
Arzneimittelwechselwirkungen:
Die Anwendung «Lugela» in Kombination mit einer entzündungshemmenden Therapie ist zulässig.
Hinweis:
«Lugela» ist besonders wirksam bei der Behandlung folgender Erkrankungen:
• Dekubitus,
• Trophische Geschwüre,
• Diabetischer Fuß,
• Gangrän u. a.,
• Psoriasis,
• Ekzem und andere Hauterkrankungen.
Anwendung bei der Behandlung von Dekubitus:
Eine in 4 Lagen gefaltete Mullbinde reichlich befeuchten, mit «Lugela», die im Wasserbad auf Körpertemperatur erwärmt wurde, tränken und auf die geschädigten Gewebe 30 Min. lang drei Mal täglich – morgens, mittags und abends – auflegen. Brennen und Juckreiz, die beim Kontakt «Lugela» mit der Wunde auftreten, klingen nach 5-7 Minuten ab.
In den meisten Fällen wird eine vollständige Wiederherstellung des geschädigten Gewebes nicht später als 3-4 Tage nach Beginn der Behandlung beobachtet.
Die Dauer der Behandlung von Dekubitus kann von Art und Komplexität der Schädigung des Muskelgewebes abhängen. Es wird empfohlen, die Verfahren bis zur vollständigen Heilung fortzusetzen.
Gleichzeitig mit der äußeren Anwendung sollte «Lugela» innerlich (peroral) eingenommen werden:
- für Kinder über 9 Jahre und Erwachsene – 10 ml drei Mal täglich nach dem Essen. Mit ¼ Glas Trinkwasser nachspülen.
- für Kinder von 3 - 9 Jahren – je 5 ml drei Mal täglich nach dem Essen. Mit ¼ Glas Trinkwasser nachspülen.
Verbrennungen:
Je nach Schwere der durch Verbrennung geschädigten Haut ist es notwendig, mit «Lugela», die auf Körpertemperatur erwärmt wurde (per Spray oder auf andere berührungslose Weise), so zu befeuchten, dass die gesamte von der Verbrennung betroffene Oberfläche reichlich benetzt ist. Die Wunde mit einem sterilen Verband abdecken. Die Prozeduren alle zwei bis drei Stunden wiederholen.
Bei der Behandlung mit «Lugela» schließen sich Brandwunden, indem neues Gewebe entsteht, wodurch die Bildung von Narben verhindert wird.
Zur Vermeidung eines Entzündungsprozesses und für eine schnellere Regeneration der geschädigten Gewebe wird empfohlen, die Prozeduren bis zur vollständigen Heilung der Wunden zu wiederholen.
Schwellungen und Hämatome:
Eine in mehrere Lagen gefaltete Mullkompresse oder ein Wattepad reichlich mit «Lugela» tränken, auf die Wunde, das Hämatom oder die Schwellung 30-40 Minuten lang auflegen.
Diese Prozedur alle 3-4 Stunden wiederholen, bis vollständige Genesung erreicht ist .
Tumoren, Schwellungen der Schilddrüsenknoten, Kropf:
Eine Mullkompresse in 4 Lagen falten, reichlich mit «Lugela», die auf Körpertemperatur erwärmt wurde, tränken und 30-40 Min. auf die entzündeten Schilddrüsenknoten auflegen.
Diese Prozedur am besten vor dem Schlafengehen, über einen Monat hinweg, durchführen. Im selben Zeitraum einen Monat lang «Lugela» innerlich mit 10 ml drei Mal täglich nach dem Essen einnehmen.
Mit ¼ Glas Trinkwasser nachspülen.
- für Kinder von 3 - 9 Jahren - je 5 ml drei Mal täglich nach dem Essen. Mit ¼ Glas Trinkwasser nachspülen.
Ernährungsregime während der Einnahme des Heilwassers «Lugela» bei folgenden Pathologien:
• Hauterkrankungen (Psoriasis, Neurodermitis, Vaskulitis, Ekzem u. a.),
• Diabetes mellitus,
• chronische Niereninsuffizienz,
• Erkrankungen des endokrinen Systems, der Schilddrüse und der Nebenschilddrüsen, der Lymphknoten,
• Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, der Bauchspeicheldrüse, der Leber,
• Lungenerkrankungen (bei Bronchialasthma, Bronchitis, Pleuritis u. a..),
• Gangrän, trophische Geschwüre,
• «diabetischer Fuß»,
• bei Knochenbrüchen, in der postoperativen Phase, für die schnelle Wiederherstellung geschädigter Knochen- und Knorpel-, Muskelgewebe sowie postoperativer Wunden,
• Infektiöse Erkrankungen der Atemwege, Keuchhusten u. a.
Es wird die strikte Einhaltung der Gebrauchsanweisung «Lugela», des Regimes und der Ernährung empfohlen:
«Lugela» ist innerlich (peroral) nach der Nahrungsaufnahme einzunehmen.
• 30 Minuten vor dem Essen (vor Frühstück, Mittag- und Abendessen) sind im Abstand von 10 Min. zwei Gläser Trinkwasser, auf Körpertemperatur erwärmt, zu trinken.
• Unmittelbar nach dem Essen 10 ml (ein Esslöffel) «Lugela» trinken und mit 2-3 Schlucken warmer Trinkwasser nachspülen.
• Nach der Einnahme «Lugela» 1,5 Stunden weder essen noch trinken.
• Nach eineinhalb Stunden nach der Einnahme «Lugela» ein volles Glas (mindestens 200 ml) warmes Trinkwasser trinken.
• Eine halbe Stunde vor der nächsten Mahlzeit (Mittag-, Abendessen) wird empfohlen, mindestens zwei Gläser warmes Wasser im Abstand von 10 Min. zu trinken.
• Um den maximalen Effekt der Behandlung zu erzielen, ist es wichtig, über den Tag verteilt mindestens 2-2,5 Liter warmes Trinkwasser zu trinken.
Während des Behandlungszyklus «Lugela» müssen folgende Produkte VOLLSTÄNDIG aus der Ernährung ausgeschlossen werden:
• Milch, saure Sahne, Käse und andere Milchprodukte, außer hausgemachtem Quark.
• Zucker und alle zuckerhaltigen Produkte.
• Alle Produkte und Gerichte, die unter Verwendung von Pflanzenölen zubereitet wurden, einschließlich Olivenöl. Pflanzenöl vollständig aus der Ernährung und der Verwendung bei der Speisenzubereitung ausschließen.
• Backwaren, die Hefe enthalten (Brot, Brötchen, Feingebäck, Torten, Kuchen usw.).
• Alle Backwaren durch hefefreies Brot, Maisknäckebrot, Churek ersetzen.
• Es ist notwendig, mehr Blattgemüse, Gemüse, Obst zu verzehren. Blattgemüse, Gemüse und Obst am Anfang der Mahlzeit essen und erst danach eiweißreiche Speisen, Fisch, Fleischgerichte zu sich nehmen.
• Häufiger Gerichte aus Kürbis, gebackenen Kürbis, geschmortes Gemüse und Obst verzehren.
• Fleisch und Fleischprodukte auf die Hälfte der gewohnten Menge reduzieren, nicht überessen.
Bei Einhaltung des genannten Regimes, Ernährungsplans und der Diät fördern Sie eine schnellere Heilung von chronischen und schwer behandelbaren Erkrankungen aller Organe und Systeme des Körpers.
ANWENDUNGSGEBIETE
• Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und des endokrinen Systems, Diabetes;
• Unterfunktion der Nebenschilddrüsen, allergische Erkrankungen;
• Serumkrankheit, Quincke-Ödem, Arzneimittelallergie, bei Vergiftungen;
• Schwangerschaft, Toxikose, Stillen, Phase intensiven Wachstums bei Kindern;
• Prophylaxe der Osteoporose und als Ergänzung zu jeder spezifischen Osteoporose-Therapie,
• in der Postmenopause;
• Kalziummangel im Körper bei unzureichender Ernährung;
• Frakturen, Verletzungen;
• im höheren Alter, bei Rachitis, bei entzündlichen Prozessen in den Gelenken;
• verschiedene Blutungen (Lungen-, Nasen-, Uterusblutungen u. a.);
• erhöhte Gefäßpermeabilität, hämorrhagische Vaskulitis;
• Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (Myokardinfarkt, Schlaganfälle);
• onkologische Erkrankungen, Strahlenkrankheit;
• verschiedene Entzündungsprozesse (Pneumonie, Pleuritis, Adnexitis, Endometritis u. a.);
• Tuberkulose der Lunge, der Lymphknoten, Knochen, Gelenke, serösen Häute (exsudative und trockene Pleuritis, Polyserositis);
• Bronchialasthma;
• Pankreatitis, Cholezystitis, Hepatitiden (A,B,C,D.);
• Leberzirrhose;
• chronische Gastritis mit Sekretionsinsuffizienz;
• Magenkatarrh (mit verminderter Acidität des Magensaftes);
• Erkrankungen der Leber und der Gallenwege;
• Proktitis, Paraproktitis, Hämorrhoiden;
• entzündlicher Prozess der Nieren mit Blutbeimengungen im Urin;
• urologische Erkrankungen verschiedener Formen und Ätiologien, infektiöser und nichtinfektiöser Natur (Urethritis, Prostatitis, Prostataadenom);
• männliche Unfruchtbarkeit;
• gynäkologische Erkrankungen verschiedener Formen und Ätiologien, infektiöser und nichtinfektiöser Natur,
• weibliche Unfruchtbarkeit;
• Epilepsie;
• Ekzem, Neurodermitis, Psoriasis;
• funktionelle Erkrankungen des Nervensystems;
• Dekubitus;
• bei der Behandlung von Verbrennungen;
• bei der Behandlung von Schwellungen und Hämatomen;
• bei Hauterkrankungen (Psoriasis, Ekzem, Vaskulitis, Urtikaria u. a.).